Anwendungsfälle von Kompressionsbandagen bei Pferdekrankheiten

Wir möchten Ihnen auf dieser Seite einige unserer Anfragen und Antworten zur Nutzung von EquiCrown Kompressionsbandagen darstellen. Es handelt sich hierbei um reale Anfragen und häufige Krankheitsbilder bei Pferden.

E-Mail Anfrage:

Guten Tag, ich habe eine Frage zur EquiCrown active Bandage. Mein Pferd hatte vor einigen Wochen eine Sehnenscheidenentzündung (vorne links). Diese ist glücklicherweise abgeklungen, aber die Sehnenscheide ist noch mit vermehrter Flüssigkeit angefüllt. Auf Rat unseres Tierarztes möchten wir gern die Durchblutung des Gewebes unterstützen um den Abtransport zu fördern.
Können die Kompressionsbandagen einzeln, d.h. nur am betroffenen Bein verwendet werden, oder nutzt man sie eher paarweise? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

 

Feedback von EquiCrown:

Die Bandage nur an dem betroffenen Bein zu tragen ist überhaupt kein Problem. Es ist immer völlig ausreichend nur das Bein / oder die Beine zu unterstützen die Probleme haben.
In Ihrem Fall würde eine Bandage für vorne links reichen. Hier ist es nur wichtig das Bein im dünnsten Zustand zu messen, das heißt wenn möglich nach der Bewegung.

E-Mail Anfrage:

Hallo, mein Pferd hat einen verheilten Sehnenschaden und darf wieder antrainiert werden. Leider ist Narbengewebe zurückgeblieben und somit auch eine kleine Wölbung/Erhöhung an der Beugesehne. Ich würde gerne unterstützend mit Kompressionsbandagen arbeiten. Bin mir aber nicht sicher ob man hier etwas erreichen kann. Falls ja, können Sie mir bitte Auskunft geben, wie lange/oft bzw. wann man die Kompressionsbandagen dran macht? Ich habe bei längerer Tragezeit wegen Hitzestau und Schädigung der Haut Bedenken, da ja keine Luft an das Bein kommt. Man benötigt bei der Anwendung sicher für beide Vorderbeine Bandagen wegen dem Herzkreislaufsystem, auch wenn nur ein Bein betroffen ist, sehe ich das richtig? Vielen lieben Dank für eine kurze Rückmeldung. MFG, Gabriele B.

 

Feedback von EquiCrown:

Ja, bei Sehnenverletzungen unterstützen unsere Kompressionsbandagen den Heilungsprozess.
Zum einen wirkt die Kompression der Schwellung entgegen und zum anderen fördert sie die Durchblutung und regt das Lymphsystem an, dadurch können Schwellungen im Bereich der Sehnenscheiden effektiv reduziert werden.
Durch die Kompression wird der Abtransport von schädlichen Entzündungsprodukten und ggf. eingebluteten Zellen gefördert.
Wie lange die Bandage getragen werden soll, ist von Pferd zu Pferd verschieden. Grundsätzlich können unsere Bandagen sogar bis zu 23 Stunden am Tag getragen werden, egal ob auf der Koppel, Paddock oder in der Box. Lediglich für die Arbeit sollten die Bandagen abgenommen werden, da Sie keinen Schlagschutz bieten. Außerdem sollte täglich der richtige Sitz der Bandage kontrolliert werden und dass sich kein Dreck darunter befindet.
Durch das großmaschige, luftdurchlässige und atmungsaktive Material kann keine Stauwärme entstehen. Eine Überhitzung der Beine kann somit ausgeschlossen werden.

Es ist sehr wichtig die richtige Größe für Ihr Pferd zu bestimmen, damit die Kompressionsbandage optimal passt.
Zur Größenbestimmung muss das Pferd immer im dünnsten Zustand vermessen werden, beispielsweise nach Bewegung. Ein Video zum richtigen ausmessen finden Sie hier:

Sollten Sie Hilfe bei der Auswahl der Größe haben, helfe ich Ihnen gerne weiter.
Wenn das andere Bein komplett gesund ist, schafft das Lymphsystem den Abtransport alleine und benötigt keine zusätzliche Unterstützung durch Kompression. Wenn das andere Bein ebenfalls betroffen sein sollte, benötigt man eine Versorgung für beide Beine.

E-Mail Anfrage:

Hallo, meine Stute hat Rupturen im Unterstützungsband am linken Vorderbein, möglicherweise ist es komplett durch. Das ist aber aufgrund der Entzündung auf dem Ultraschall nicht genau zu erkennen. Gibt es hier eine Verwendungsmöglichkeit für Ihre EquiCrown-Bandage?

 

Feedback von EquiCrown:

Bei Sehnenverletzungen unterstützen unsere Kompressionsbandagen den Heilungsprozess.
Zum einen wirkt die Kompression der Schwellung entgegen und zum anderen fördert sie die Durchblutung und regt das Lymphsystem an, dadurch können Schwellungen in diesem Bereich reduziert werden.
Durch die Kompression wird der Abtransport von schädlichen Entzündungsprodukten und ggf. eingebluteten Zellen gefördert.

E-Mail Anfrage:

Hallo zusammen, ich bin nach längerer Suche zur Unterstützung meines Problems auf die EquiCrown fit Bandagen aufmerksam geworden, jedoch auch nach Recherche auf der Website und bei Instagram nicht zu 100 Prozent sicher, ob mein Pferd das "Richtige" für diese Bandagen ist. Ich würde mich sehr über eine kurze Einschätzung freuen:
Meinem 18 Jahre alten Wallach (aufgrund von Arthrose nicht geritten, mit angepasstem Bewegungsprogramm am Boden und mit Wiese über Tag) laufen über Nacht (in der Box) immer die Beine "etwas" an. Das hat in der Vergangenheit mehrmals dazu geführt, dass er Einschüsse bekam und auch schon mehrfach ein Elefantenbein hatte. Tierarzt und auch wir sind uns nicht zu 100 Prozent sicher, ob das wirklich nur vom Stehen kommen kann, denn er ist grundsätzlich auch einfach sehr empfindlich (Schecke) was Bakterien / kleine Wunden oder Mauke angeht. Klinikaufenthalt etc. haben wir alles durch.
Nach der Klinik war es mein Ziel seine Beine über Nacht möglichst dünn zu halten und die empfindlichen Stellen (ggfs. Einschuss durch kleinste Kratzer etc.) abzudecken und so zu schützen.
Seit ca. einem Jahr trägt er deshalb über Nacht die Stallgamaschen von BackonTrack, was ihm schon ziemlich gut hilft. Es ist aber so, dass ich diese Gamaschen für den Sommer nicht ideal finde, sie sind nicht gerade atmungsaktiv etc. und bei hohen Temperaturen in der Nacht, habe ich Angst vor Hitzestau.
Auf der Suche nach einer guten Alternative bin ich auf EquiCrown gestoßen. Meine Frage ist nun, ob die Bandagen (ich tendiere hier zu der "fit" Variante) dazu geeignet sind über Nacht (aufgrund des doch langen Zeitraums) in der Box getragen werden können und sich auch wirklich dazu eigenen in diesem Falle rein präventiv zu wirken, damit über Nacht nichts passiert? Denn kommt er abends von der Wiese sind die Beine klar. Nach ca. 4 Stunden merkt man ein Anschwellen und schwammig werden der Fessel hin zum Huf und auch nach oben zum unteren Teil des Röhrbeins hin.

 

Feedback von EquiCrown:

Wie sie es beschreiben klingt es für uns, unter anderem, nach einer Lymphabflussstörung. Sobald Ihr Pferd keine Bewegung hat (nachts in der Box) laufen die Beine an.
Das kommt häufig bei Älteren Pferden vor, bei Pferden mit alten Verletzungen (Sehnenschäden, Narben etc.) oder oftmals haben Pferde einfach von Anfang an ein schlecht ausgebildetes Lymphsystem.
Kompression ist hier ein sehr guter Weg um dem entgegen zu wirken. Sie sind aus luftdurchlässigem, atmungsaktivem Gestrick. Einen Hitzestau können Sie dadurch aber ganz sicher vermeiden. Auch eignen sich die Bandagen perfekt für lange Tragezeiten. Die Bandage kann ohne Probleme bis zu 23h am Tag getragen werden. Hier sollte lediglich der korrekte Sitz hin und wieder überprüft werden. Dem Tragen über die ganze Nacht steht also nichts im Wege. Was zu beachten ist, ist das die Bandagen keinen Schlagschutz bieten.
Ganz wichtig ist bei einer Bestellung nur, dass Sie das Bein im dünnsten Zustand messen (denn das ist der Zustand den wir erhalten möchten). Wenn Sie das Bein im dicken Zustand messen würden, wäre die Bandagen schon nach 1-2 Stunden viel zu groß.

Wichtig für Sie zu wissen:
Hat ein Pferd ein schwach entwickeltes oder stark geschädigtes Lymphsystem, das alleine den Lymphfluss nicht in ausreichendem Maße aufrechterhalten kann, so muss die Kompressionsversorgung täglich getragen werden. Sobald die Unterstützung von außen wegfällt, wird die vorhandene Schwäche des Lymphsystems wieder sichtbar. Kompression ist ein Weg, um das schwache (bzw. bewegungsabhängige) Lymphsystem des Pferdes zu unterstützen. Sie schädigt die Lymphgefäße nicht, kann aber auch nicht bewirken, dass fehlende angelegte oder zerstörte Lymphgefäße „nachwachsen“.

E-Mail Anfrage:

Guten Abend, mein Pferd neigt schon immer zu angelaufenen Beinen und Gallen. Nun ist er 12 Jahre alt und die angelaufenen Beine werden leider von Jahr zu Jahr mehr. Nach dem Reiten sind sie wieder schön dünn und er lahmt auch nicht. Nur etwas steif ist er am Anfang beim Reiten, was sich dann aber legt.
Nun meine Frage, kann ich ihm die Kompressionsbandagen den ganzen Tag und auf Dauer drauf lassen oder schadet das nicht irgendwann der Haut und macht die Sehnen und Bänder instabil?
Und können die Bandagen beim Laufband laufen drauf bleiben?
Ich habe in den letzten Tagen die Kompressionsbandagen einer Stallkollegin getestet und als ich sie heute zum ersten Mal für 3h drauf hatte, bekam mein Pferd leichte Stauungen zwischen Kronrand und Bandagen Ende. Bandagen die bis zum Kronrand gehen, haben sie wahrscheinlich nicht?

 

Feedback von EquiCrown:

Pferde, die zu Gallen oder angelaufenen Beinen neigen, haben häufig ein im Beinbereich zu spärlich ausgebildetes Lymphgefäßsystem. Deshalb brauchen sie Unterstützung von außen – vor allem bei längeren Stehzeiten. Auch bei Stress und langem Stehen bei Transporten ist das Lymphsystem vermehrt gefordert und eine Unterstützung durch Kompressionsbandagen sinnvoll.
Hat ein Pferd ein schwach entwickeltes oder stark geschädigtes Lymphsystem, das alleine den Lymphfluss nicht in ausreichendem Maße aufrechterhalten kann, so muss die Kompressionsversorgung täglich getragen werden. Sobald die Unterstützung von außen wegfällt, wird die vorhandene Schwäche des Lymphsystems wieder sichtbar. Kompression ist ein Weg, um das schwache (bzw. bewegungsabhängige) Lymphsystem des Pferdes zu unterstützen. Sie schädigt die Lymphgefäße nicht, kann aber auch nicht bewirken, dass fehlende angelegte oder zerstörte Lymphgefäße „nachwachsen“.
Da unsere Kompressionsbandagen atmungsaktiv sind, kann kein Hitzestau entstehen. Grundsätzlich können unsere Bandagen bis zu 23 Stunden am Tag getragen werden, egal ob auf der Koppel, Paddock oder in der Box. Je nach Indikation auch nur für mehrere Stunden, z. B. über Nacht. Lediglich für die Arbeit sollten die Bandagen abgenommen werden, da Sie keinen Schlagschutz bieten.
Wenn das Bein bereits ab dem Kronrand geschwollen ist, würde ich Ihnen eine Maßbandage bis über den Huf empfehlen, da man mit einer Serienbandage in Ihrem Fall die Gefahr hat, dass sich der Bereich zwischen Fessel und Huf staut.

E-Mail Anfrage:

Guten Tag, mein Pferd hat momentan immer dicke Hinterbeine. Der Tierarzt meint, dass die Lymphe nicht richtig abtransportiert werden kann. Mein Pferd lahmt nicht, die Beine sind auch nicht warm, aber nach dem Reiten immer etwas dünner. Das Gelenk fühlt sich immer sehr schwammig an.
Welche Bandagen empfehlen Sie dafür und wie lange lässt man die Bandage dran? 24 Stunden oder nur beim Reiten?

 

Feedback von EquiCrown:

Sind die Beine bereits ab dem Kronrand geschwollen oder ab der Fessel / Röhrbein?
Wenn die Beine erst ab der Fessel geschwollen sind, können Sie hier zu unserer Serienbandage EquiCrown active greifen.
Durch den gleichmäßigen Druck der Bandage wird sowohl der Lymph-, als auch der Blutkreislauf angeregt und die Schadstoffe werden aus dem Bein abtransportiert.
Hat ein Pferd ein schwach entwickeltes oder stark geschädigtes Lymphsystem, das alleine den Lymphfluss nicht in ausreichendem Maße aufrechterhalten kann, so muss die Kompressionsversorgung täglich getragen werden. Sobald die Unterstützung von außen wegfällt, wird die vorhandene Schwäche des Lymphsystems wieder sichtbar.
Grundsätzlich können die Bandagen bis zu 23 Stunden am Tag getragen werden, lediglich für die Arbeit sollten diese abgenommen werden, da sie keinen Schlagschutz bieten. Pferde, die das erste Mal eine Kompressionsbandage tragen, sollten langsam daran gewöhnt werden. Es soll mit 1 Stunde begonnen und dies über 2, 4, 6, 8, 12 und 16 Stunden bis hin zu 23 Stunden gesteigert werden. Dabei muss das Pferd im Blick behalten.

E-Mail Anfrage:

Hallo! Ich hatte schon mal eine Anfrage gestellt.. nun noch eine Frage.. mein Pferd hat am Hinterbein einen Einschuss. Gibt es eine Möglichkeit dass dort eine Kompressionsbandage eingesetzt wird? Da es auch oberhalb des Sprunggelenks geschwollen ist. Liebe Grüße

 

Feedback von EquiCrown:

Ja, unsere Kompressionsbandagen unterstützen hierbei sehr gut den Abtransport der Giftstoffe aus den Gliedmaßen, da das geschwächte Lymphsystem dies nicht mehr alleine schafft.
Wenn die Phlegmone allerdings akut ist, sollte diese unbedingt vorher mit einem Tierarzt behandelt werden, da sonst die Gefahr von Keimverschleppung besteht.
Eine Bandage bis über das Sprunggelenk bieten wir leider nicht, da man hier zu große Umfangsschwankungen in der Bewegung hat. Hier ist es eine gute Möglichkeit ab dem Sprunggelenk mit Lymphtapes zu arbeiten die den Lymphfluss nach oben hin weiter unterstützen und den Abtransport fördern.

E-Mail Anfrage:

Hallo, mein Pferd hatte vor 5 Monaten einen Griffelbeinbruch und die Schwellung ist noch nicht vollständig zurückgegangen. Daher möchte ich ihre Kompressionsbandagen probieren.
Mir wurde gesagt, dass ich die Kompressionsbandagen immer an zwei Beinen gleichzeitig verwenden muss, also auf beiden Hinterbeinen. Ich würde die Bandage aber erst einmal nur für das verletzte Bein testen. Können sie mir da weiterhelfen?

 

Feedback von EquiCrown:

Hat ein Pferd ein schwach entwickeltes oder stark geschädigtes Lymphsystem (z. B durch eine OP), das alleine den Lymphfluss nicht in ausreichendem Maße aufrechterhalten kann, so muss man das betroffene Bein von außen durch eine Kompressionsbandage unterstützen.
Wenn nur ein Bein betroffen ist, reicht es aus nur dieses mit Kompression zu versorgen. Einige Kunden kaufen sich allerdings zwei Bandagen damit man eine Wechselbandage hat wenn eine Bandage beim Waschen ist.

E-Mail Anfrage:

Liebes EquiCrown Team, meine Stute hatte vor zwei Jahren einen beidseitigen Fesselträgerschaden an den Hinterbeinen. Jetzt ist sie im Aufbautraining. Sind die Gamaschen für Pferde mit dieser Vorverletzung sinnvoll?

 

Feedback von EquiCrown:

Bei Sehnenverletzungen unterstützen unsere Kompressionsbandagen den Heilungsprozess.
Zum einen wirkt die Kompression der Schwellung entgegen und zum anderen fördert sie die Durchblutung und regt das Lymphsystem an, dadurch können Schwellungen in diesem Bereich effektiv reduziert werden.
Durch die Kompression wird der Abtransport von schädlichen Entzündungsprodukten und ggf. eingebluteten Zellen gefördert.

E-Mail Anfrage:

Hallo, meine Stute hat hinten rechts das Fesselringbandsyndrom und dadurch am Fesselgrund immer eine Ansammlung in Größe eines halben Tennisballs. Auch durch Bewegung wird es nie weniger. Ich habe Sorge, dass das Ringband durch die Kompression noch enger wird und die Sehnen reizen könnte, suche aber Unterstützung für die Sehnen.
Kann ich den Stützstrumpf auch beim Fesselringbandsyndrom nutzen?

Feedback von EquiCrown:

Generell hilft Kompression bei einem Fesselringbandsyndrom, um die Schwellung zu reduzieren und damit den zusätzlichen Druck zu nehmen. Allerdings sollte hier vorher mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden, ob in dem aktuellen Stadium der Entzündung schon Kompression verwendet werden darf.

Benötigen auch Sie eine Beratung?

Unser EquiCrown Team steht Ihnen via E-Mail oder telefonisch gerne für eine kompetente Rückmeldung zur Verfügung.

Oder schauen Sie doch mal in unseren FAQ-Bereich – hier haben wir bereits die häufigsten Fragen rund um unsere Kompressionsbandagen beantwortet.