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Phlegmone / Einschuss beim Pferd – das steckt dahinter und was Sie tun können!

Was ist Phlegmone oder Einschuss beim Pferd?

Als akute Phlegmone oder Einschuss bezeichnet man beim Pferd einen durch Bakterien ausgelösten Entzündungsprozess im Unterhautgewebe.
Innerhalb weniger Stunden entsteht eine spürbare, wärmeentwickelnde Schwellung. Nimmt die bakterielle Entzündung einen schwerwiegenden Verlauf, so können nekrotisches, verhärtetes Gewebe entstehen, das sogenannte Gangrän. Eine Blutvergiftung bzw. Sepsis wäre auch eine mögliche Folge.

 

Wie entsteht Phlegmone beim Pferd?

Nach dem Motto kleine Ursache, große Wirkung, sind meist minimale Verletzungen – wie zum Beispiel Schürfwunden oder Insektenstiche – Auslöser einer Phlegmone.
Der Grund dafür liegt darin, dass bei diesen oft unbemerkten Wunden Keime und Bakterien nicht durch die Blutung wieder ausgespült werden.

Die häufigsten Keime (Erreger), welche für Phlegmonen ursächlich sind, sind Streptokokken. Hat sich die Eintrittsstelle wieder geschlossen, vermehren sich Bakterien im Unterhautgewebe. Das Immunsystem schlägt Alarm und löst eine Entzündung aus, die wiederum zu einer Schwellung der Pferdebeine führt.

Betroffene Bereiche einer Phlegmone

Bei Pferden sind in aller Regel die Extremitäten, insbesondere die Hinterbeine, von einer Phlegmone betroffen. Die Schwellung kann sich aufwärts vom Kronrand, bis hin zur Leiste und in manchen Fällen sogar bis zur Schlauchtasche oder den Zitzen ausbreiten.

 

Was sind Symptome einer Phlegmone / eines Einschuss?

In vielen Fällen ist die Eintrittswunde der Bakterien so klein, dass man diese nicht mehr findet. Auffällig bei einer Phlegmone ist jedoch die starke plötzlich auftretende Schwellung. Das betroffene Bein nimmt innerhalb weniger Stunden stark an Umfang zu. Die Schwellung strahlt Wärme aus und das Pferd reagiert empfindlich auf Berührungen. Dabei steht das Gewebe derart unter Spannung, dass viele Pferde eine Schonhaltung einnehmen oder gegebenenfalls sogar lahmen. Nicht selten bekommen Pferde bei einer Phlegmone Fieber und wirken sichtbar matt und abgeschlagen.

 

 

Diagnose und Behandlung der Phlegmone beim Pferd

In den meisten Fällen sind die sichtbaren Symptome der Phlegmone / des Einschuss so augenscheinlich, dass der Tierarzt diese auf den ersten Blick erkennt. Da es sich bei der Phlegmone um eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung handelt, lässt sie sich gut mit Antibiotika behandeln.

Anhand eines Abstriches, kann durch ein Antibiogramm das entsprechende Antibiotikum vom Tierarzt angewandt werden. Um das Fieber zu senken und die Entzündung einzudämmen, wird dem Pferd häufig Phenylbutazon oder Flunixin-Meglumin als Entzündungshemmer verabreicht. Ein zusätzlicher Angussverband und leichte Bewegung zur Aktivierung der Selbstheilung runden die Phlegmone Therapie ab.

Darüber hinaus ist es sinnvoll den Tetanusschutz des Pferdes zu überprüfen und diesen bei Bedarf aufzufrischen. Bei einem nicht bestehenden Schutz muss ggf. ein Tetanusserum verabreicht werden, welches einen sofortigen Schutz bietet.

 

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Eine Phlegmone kann auch chronisch verlaufen, diese sind die Folge von akuten und/oder rezidivierenden Phlegmonen. Die beste Option wäre hier eine Manuelle Lymphdrainage.

 

Wird die Phlegmone / der Einschuss nicht rechtzeitig behandelt, können sich u.a. Abszesse bilden. Diese können zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung (Sepsis) führen.

Außerdem kann eine Phlegmone auch chronisch verlaufen, diese sind die Folge von akuten und/oder rezidivierenden Phlegmonen.

Bei einer chronischen Phlegmone handelt es sich, infolge von chronischen Lymphödemen, um teilweise oder vollständige Anschwellungen der betroffenen Bereiche des Körpers. In diesem Stadium der Erkrankung, ist das Pferd medikamentös nicht mehr bis zum Ursprungszustand beeinflussbar, sondern lediglich begleitend. In diesem Fall wäre die MLD oder auch besser bekannt als Manuelle Lymphdrainage, die beste Option.

Ausschlaggebend für eine schnelle Reduktion des Gewebes, ist die Zeit. Je schneller die Behandlung des Tierarztes in Kombination der MLD (Manuelle Lymphdrainage) erfolgt, umso besser sind die Heilungsprozesse.

 


ACHTUNG

Bei einer akuten Phlegmone, ist eine MLD (Manuelle Lymphdrainage) erst möglich/sinnvoll, wenn das Pferd 3 Tage unter Antibiose steht. Ansonsten hätte die MLD möglicherweise eine Keimverschleppung zur Folge, was wiederum zu einer Sepsis führen kann.

Außerdem kann auch bei der Phase einer chronischen Phlegmone, akute Entzündungsschübe einhergehen und müssen dann auch als akute Phlegmonenphase eingestuft werden.


 

Die Pferdekrankheit Elephantiasis oder Elefantenbein ist das nächste Stadium einer chronischen Phlegmone!

Das nächste Stadium einer chronischen Phlegmone, ist die Elephantiasis, oder auch Elefantenbein genannt. Durch Fibrineinlagerungen und Fibrosierungen des Bindegewebes, äußert sich das Krankheitsbild durch gering- bis hochgradige Umfangsvermehrung.

Die Unterhaut ist deutlich verdickt, außerdem geht hierbei die Elastizität der Haut verloren, daraus können auch sichtbare und spürbare Hautfalten entstehen. Spannungsrisse, schlecht heilende Wunden, Alopezie gehen oftmals mit dem Krankheitsbild einher. Die betroffenen Bereiche sind in der Regel weder warm noch schmerzhaft. Das Allgemeinbefinden des Pferdes ist ungestört. Lediglich treten ein unklares Gangbild bzw. Lahmheiten, aufgrund der mechanischen Einschränkung auf.

Leider ist die Entwicklung und Entstehung dieser Erkrankung durch insuffiziente Lymphgefäße und Fibrosierung dazugehörenden Gewebestrukturen geprägt. Im Zuge der Hautveränderungen, können immer wieder akute Entzündungen der Haut- und Unterhaut auftreten.

Soweit es möglich ist, sollte man versuchen auch die Ursachen der Phlegmone auszuräumen. Wurde diese zum Beispiel durch eine Erkrankung mit Mauke ausgelöst, sollte diese ebenfalls sorgfältig behandelt werden.


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Fachtierärztin Dr. Veronika Klein beschreibt Ursachen, Heilungsverlauf und Maßnahmen bei Phlegmone, angelaufenen Beinen und Sehnenschaden.

 

EquiCrown Expertentipp

Ist die akute Phase einer Phlegmone / eines Einschuss ausgestanden und wurde Tierärztlich behandelt, können EquiCrown Kompressionsbandagen den gesamten Regenerationsprozess unterstützen. Die Kompression fördert den Rückgang der Schwellung, regt die Durchblutung und das Lymphsystem ab und unterstützt so den Abtransport von Schadstoffen und die Erneuerung des geschädigten Gewebes.

Um den oft langwierigen Prozess des Abschwellens ideal zu unterstützen, empfehlen wir die EquiCrown fit Kompressionsbandage. Denn Sie lässt sich durch die zweite Hakenreihe schrittweise enger einstellen und passt sich so an den Heilungsverlauf an. Kompressionsbandagen werden irrtümlicherweise auch als Kompressionsstrumpf oder Stützstrumpf bezeichnet.

 

Kundenerfahrungen
★ ★ ★ ★ ★

Die EquiCrown fit Kompressionsbandage ist nun seit ca. 2 Jahren in Gebrauch und ist wirklich zu empfehlen. Meine Württemberger Stute hatte nach einer starken Phlegmone einen starken Lymphstau, fast eine Elephantiasis. Die Bandage hält das Bein dünn und sorgt für einen guten Abtransport der Lymphe. Inzwischen braucht die Kompressionsbandage nur noch an bestimmten Tagen angelegt werden, bei Fell- oder Wetterwechsel, wenn die Beine gefährdet sind, anzulaufen. Herzlichen Dank an das ganze EquiCrown Team.

– Diana Engesser

Unser Oldenburger Wallach hatte 2013 Phlegmone am linken Hinterbein, durch die Behandlung mit EquiCrown Kompressionsbandagen hat sich seine Schwellung stark verbessert. Wir sind überzeugt davon.

– Svenja Töttcher

Mein Pferd, inzwischen 27 Jahre, hatte mehrfach Phlegmone am linken Hinterbein. Sie trägt immer eine EquiCrown Kompressionsbandagen und hat viel weniger Probleme mit dem anlaufen des Beines.
– Regina Bimek

Die  EquiCrown Bandagen sind super zu handhaben. Ich habe sie im Dauergebrauch. Mein Pferd hat seitdem ich die Bandagen habe keine Probleme mehr mit seiner chronischen Phlegmone und seinem kaputten Bindegewebe.

– Johanna Kerbeck-Zenz

Liebes EquiCrown-Team,
ich möchte Euch auf diesem Weg einfach nur Danke sagen!
Meine inzwischen 24-jährige Friesenstute litt jahrelang unter chronischer Phlegmone. Das rechte Hinterbein war trotz viel Bewegung, bandagieren und Lymphdrainage teilweise doppelt so dick wie das linke und ich konnte ca. alle 4 Monate mit einem neuen Einschuss rechnen. Es ging so weit, dass ich irgendwann sogar in Betracht gezogen habe mein Pferd einschläfern zu lassen weil ich ihr die Schmerzen und die vielen Antibiotika nicht mehr zumuten wollte.
In meiner Verzweiflung habe ich dann den Tierarzt gewechselt, der mir Eure EquiCrown Kompressionsbandagen empfohlen hat.
Das ist inzwischen drei Jahre her und wir sind inzwischen von drei verschieden großen Maßbandagen endlich bei Seriengröße angekommen. Der Umfang des Beins hat sich um sechs Zentimeter verringert und die Einschüsse sind immer weiter zurückgegangen. Inzwischen ist sie über ein Jahr komplett phlegmonefrei.
Danke für dieses tolle Produkt! Danke für Euren tollen Service! Danke, dass Ihr meinem Pferd noch viele weitere Jahre geschenkt habt!
Ich empfehle Euch weiter, wo ich nur kann.

– Andrea Hendorfer


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Die Bandagen mit Reißverschluss eignen sich bei Sehnenverletzungen, angelaufenen Beinen, Gallen oder als Prophylaxe bei langen Stehzeiten.

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Die Bandage ist besonders bei schwankendem Beinumfang geeignet. Wir empfehlen sie z.B. nach Abklingen einer Phlegmone oder nach Operationen.

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