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Der Sommer kommt: So vermeiden Sie Hitzestau am Pferdebein!

Wärme fördert die Blutzirkulation und ist prinzipiell fürs Pferd nicht schädlich. Gerade unter dicken, luftundurchlässigen Bandagen und Gamaschen kann es im Sommer jedoch zu einem Hitzestau am Pferdebein kommen.
Zum einen führt die gestaute Hitze dazu, dass die Leistungsfähigkeit der Sehnen mit steigender Temperatur abnimmt. Die Folge können Verletzungen und Sehnenschäden sein. Zum anderen verändern sich bei einem Hitzestau die Eiweißverbindungen im Körper und somit zum Absterben von Körperzellen und Langzeitschäden kommen.

Verwendung von Pferdebandagen und Gamaschen bei Hitze

Sind im Sommer die Temperaturen höher, sollten Sie bei der Verwendung von Gamaschen und Bandagen einige Dinge beachten.

  • Nicht jede Bandage oder Gamasche ist für die Nutzung bei wärmeren Temperaturen geeignet. Viele Modelle haben eine schlechte Wärmeleitfähigkeit. So isolieren beispielsweise Neopren Gamaschen besonders gut und können einen Hitzestau verursachen. Auch Bandagen mit Bandagierunterlagen verhindern eine Temperaturregulierung.
  • Eine gestrickte Kompressionsbandage hat den Vorteil, dass sie atmungsaktiv ist und somit kein Hitzestau entstehen kann.
  • Im Sommer ist das Lymphsystem aufgrund der Temperaturen besonders stark gefordert. Achten Sie daher darauf, dass herkömmliche oder selbst gewickelte Bandagen den Lymphfluss nicht abschnüren. Kompressionsbandagen haben hier den Vorteil, dass sie durch ihren definierten Druckverlauf den Lymphfluss unterstützen und das Lymphsystem sogar entlasten. Ein “verwickeln” ist hier nicht möglich.
  • Beschränken Sie die Tragedauer. Gamaschen die als Schlagschutz getragen werden, sollten direkt nach dem Training wieder entfernt werden.

 

Hitzestau am Pferdebein

In Humanstudien wurde festgestellt das Sehnen mit zunehmender Erwärmung an Leistungsfähigkeit verlieren. Geringe Erwärmungen sind sind durchblutungsfördernd und keinesfalls gefährlich.
Doch zu hohe Temperaturen, vor allem ab 60 Grad, können Gesundheitsschädlich für die Pferdebeine sein. Denn die Eiweißbindungen im Körper fangen bereits ab ca. 42 Grad an zu gerinnen.

Aus diesem Grund ist es wichtig sich bei der Wahl der Therapiegamaschen, Trainingsgamaschen und Bandagen Gedanken zu machen.
Wie lange soll oder darf die Bandage / Gamasche am Pferdebein bleiben. Wie warm wird es darunter und was ist der eigentliche Nutzen der gewählten Bandage / Gamasche.

 


Bandagen ohne Hitzestau EquiCrown Kompressions-bandagen sind atmungsaktiv

 

Unsere Kompressionsbandagen können durch das Flachstrickverfahren millimetergenau auf die Anatomie des Pferdebeines gestrickt werden. Und genau dieses Strickverfahren macht die Kompressionsbandagen so atmungsaktiv. Durch die gestrickten Maschen kann die Warme Luft entweichen und es entsteht kein Hitzestau.
Selbst bei hohen Temperaturen können sie Kompressionsbandagen am Pferdebein bleiben ohne dieses zu beinträchtigen.

 


Pferde überhitzen bis zu zehnmal schneller als Menschen

Pferde besitzen, im Verhältnis zu uns Menschen, eine geringere Oberfläche um Wärme abzugeben. Pferde schwitzen deswegen nach der Belastung stark, da sich die Hitze im Körper staut.  An heißen Sommertagen produziert das Pferd bis zu 30 Liter Schweiß. Eine abkühlende Dusche nach dem Training genießen die meisten Pferde daher sehr.

Bei einer Überhitzung können ein niedriger Blutdruck, eine Kolik oder im schlimmsten Fall sogar ein Kreislaufkollaps die Folge sein. Deswegen sollte das Training an sehr warmen Tagen eingeschränkt oder auf kühlere Tageszeiten wie den frühen Morgen oder den späten Abend gelegt werden.

 

Pferdebeine werden mit Wasser abgespritzt

 

10 Tipps für Ihr Pferd bei Hitze

1. Das Pferd im Sommer nie im geschlossen Pferdeanhänger stehen lassen
2. Jederzeit Zugang zu frischem Wasser
3. Das Pferd zum Trinken animieren
4. Für Schattenplätze sorgen
5. Weiden ohne Schatten nicht in der Mittagszeit nutzen
6. Im Stall für Frischluftzuvor sorgen
7. Den Elektrolytmangel ausgleichen
8. Pferde mit schwachem Kreislauf in der Mittagshitze besonders schonen
9. Bei Hitze die Pferde lieber morgens und abends ausreiten
10. Nach dem Reiten Pferde mit handwarmem Wasser abwaschen und Schweiß und Dreck entfernen

 

Eine kühle Dusche nach dem Training ist immer eine gute Idee. Jedoch sollte man auch hier die wichtigsten Grundregeln beachten.

Zu kaltes Wasser kann das Gewebe schädigen. Die Wassertemperatur sollte daher lauwarm sein, zwischen 4 und 10 Grad ist ideal, und der Wasserstrahl möglichst weich.  Das Kühlen des Pferde sollte immer möglichst weit vom Herzen entfernt begonnen werden. Also an den Hinterbeinen. Durch das kühlen der Beine senkt sich durch das zirkulierende Blut bereits die gesamte Körpertemperatur. So können Sie vermeiden, dass es durch die langsamere Abkühlung nicht zu einem plötzlichen Kreislaufproblem kommt. 

Den Rest des Pferdes duscht man im Anschluss. Hier ebenfalls wieder von unten nach oben beginnend und von hinten nach vorne.

 

EquiCrown Expertentipp

Die EquiCrown Kompressionsbandagen sind auch im Sommer eine echte Alternative. Im Vergleich zu anderen Bandagen werden sie nicht während des Trainings getragen, wenn die Temperatur durch die Arbeit zusätzlich erhöht ist.

Sie sind luftdurchlässig und atmungsaktiv und verhindern, dass sich Lymphflüssigkeit in den Beinen ansammelt.

 


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Die Bandagen mit Reißverschluss eignen sich bei Sehnenverletzungen, angelaufenen Beinen, Gallen oder als Prophylaxe bei langen Stehzeiten.

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Die Bandage ist besonders bei schwankendem Beinumfang geeignet. Wir empfehlen sie z.B. nach Abklingen einer Phlegmone oder nach Operationen.

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Die Bandage verfügt über eine antibakterielle Wirkung. Sie eignet sich besonders für Pferde mit Hautproblemen wie Mauke, Hautpilzen oder Ekzemen.


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