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Fellwechsel beim Pferd: Dauer, Fütterung und das Problem mit angelaufenen Beinen – wir sagen Ihnen wie Sie Ihr Pferd dabei unterstützen können!

Zweimal im Jahr lassen unsere Pferde ihre Haare fliegen. Für uns Reiter ein scheinbar endloses Ritual aus bürsten und einsammeln von losen Haaren. Aber Fellwechsel bedeutet für unsere Pferde noch viel mehr.

 

Der Fellwechsel beim Pferd im Herbst

Die Umstellung auf das Winterfell ist für das Pferd ein echter Kraftakt. Denn wenn die Tage im Herbst kürzer werden, sind die meisten Pferde auch weniger draußen und werden weniger bewegt, so dass der Organismus bereits heruntergefahren ist. Wenn die Wiesen und Koppeln feucht und matschig sind fehlt außerdem oft das frische Gras und auch die restliche Zusammensetzung des Futters verändert sich saisonbedingt. Dazu kommt noch der erhöhte Nährstoffbedarf, während der Wachstumsphase des Winterfells.

 

Probleme während des Fellwechsels

Die Veränderungen hinsichtlich der Haltung, des Tagesablaufes, des Schlafrhythmus und beim Futter führen bei vielen Pferden zu Stoffwechselproblemen, Infektionen und angelaufenen Beinen. Die Pferde sind schnell abgeschlagen, schlapp und müde. Außerdem kann es während des Fellwechsels zu einem erhöhten Juckreiz oder kahlen Stellen kommen.

 

Wann ist der Fellwechsel? Wie lange dauert der Fellwechsel?

Der Wechsel vom Sommer- aufs Winterfell findet etwa von September bis November statt. Je nach Witterung, Haltungsbedingungen, Rasse und Alter des Pferdes dauert der Fellwechsel beim Pferd unterschiedlich lange. So kann es von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten dauern, bis der Fellwechsel komplett abgeschlossen ist. Insbesondere das Sommerfell beginnt schon während die Tage wieder länger werden, also nach dem 21. Dezember, unbemerkt unter dem Winterfell zu wachsen. Der eigentliche Fellwechsel, bei dem das Pferd sein Winterfell verliert findet von Januar bis März statt. Bei einem Kälteeinbruch im Frühjahr kann der Fellwechsel auch mal ins Stocken geraten.

 

Futter Pferd

Eine zusätzliche und individuell abgestimmte Fütterung während des Fellwechsels ist enorm wichtig für das Pferd.

Welche Fütterung ist im Fellwechsel ideal?

Das Futter und eine gesunde Verdauung sind in der Zeit des Fellwechsels besonders wichtig. Denn je besser Stoffwechsel, Darm und Körper funktionieren und je besser das Angebot an Nährstoffen und Spurenelementen ist, desto reibungsloser klappt auch der Fellwechsel.

Insbesondere ältere Pferde benötigen für den Fellwechsel ausreichend Energie, Aminosäuren und Spurenelemente. Dafür eignet sich Mash mit reichlich Leinsaat. Außerdem unterstützen Mineralfutter und Lecksteine durch zusätzliche Vitamine und Spurenelemente wie Zink, Selen und Vitamin E den Fellwechsel.

Zink fördert das Wachstum sowie die Zellteilung von Haaren und Haarwurzeln. Selen das in Verbindung mit Vitamin E für den Zellschutz sorgt, hilft dem Pferd seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.

 

Angelaufene Beine während des Fellwechsels

Das Lymphsystem ist sozusagen die Müllabfuhr des Körpers, über die Eiweiße und Giftstoffe aus dem Gewebe abtransportiert werden. Während des Fellwechsels laufen der Stoffwechsel und damit auch das Lymphsystem auf Hochtouren.

Das Lymphsystem wird durch die Bewegung des Pferdes auf Trab gehalten. Und weil gerade im Herbst viele Pferde weniger häufig auf die Koppel kommen und die kurzen Tage weniger Zeit für lange Ausritte bieten, läuft auch das Lymphsystem eher auf Sparflamme und in den Beinen staut sich die Lymphflüssigkeit.

Besonders anfällig für einen Lymphstau sind die Hinterbeine. Sind die Beine des Pferdes also dick, aber weder warm noch druckempfindlich, handelt es sich möglicherweise um einen Lymphstau.

 

EquiCrown Expertentipp

Um einem Lymphstau während des Fellwechsels entgegenzuwirken, eigenen sich sowohl das Drainageputzen mit unserem EquiCrown Massagestriegel als auch die EquiCrown Kompressionsbandagen. Diese entlasten gezielt das Lymphsystem und fördern die Entstauung angelaufener Beine.

 


Wirken Sie jetzt dem Lymphstau beim Fellwechsel mit unseren Produkten entgegen:

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Lymphdrainageputzen fördert den Lymphfluss sowie den Abtransport von Schadstoffen und Stoffwechselprodukten.

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Die Bandagen mit Reißverschluss eignen sich bei Sehnenverletzungen, angelaufenen Beinen, Gallen oder als Prophylaxe bei langen Stehzeiten.

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Die Bandage ist besonders bei schwankendem Beinumfang geeignet. Wir empfehlen sie z.B. nach Abklingen einer Phlegmone oder nach Operationen.


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